Dies ist für viele eine weltanschauliche und/oder politische Frage, und es ist sehr schwierig, eine objektive Antwort zu geben. Im Folgenden werden einige Mehrheitsmeinungen aus häufigen Diskussionen in der Newsgroup zusammengefasst. FrameMaker gilt als „Mid-Range"-Anwendung; sie ist leicht zu erlernen, aber erfahrene Benutzer finden komplexe Aufgaben schwierig oder unmöglich. Viele I5-Benutzer hassen die Toolbox und die Mac/PC-ähnliche Benutzeroberfläche. Interleaf wird als High-End-System betrachtet; der Einstieg ist schwierig, aber das System ist erweiterbar und leistungsstark für anspruchsvolle Aufgaben. Während viele neue Benutzer die I5-Benutzeroberfläche verabscheuen, loben eine scheinbar gleich große Anzahl von Experten sie. I6 für Unix bietet eine traditionelle Motif-Oberfläche, deren Grafik-Editor größtenteils auf einer Toolbox basiert. Version 6.1 kombiniert eine traditionelle Motif-/MSWindows-ähnliche Benutzeroberfläche mit optionalen „Power-User"-UI-Funktionen. Interleafs Metapher zur Dokumentenerstellung ist objektorientiert und strukturiert aufgebaut, im Gegensatz zur Seitenlayout-Ausrichtung vieler „Desktop-Publishing"-Produkte wie Frame, Quark, PageMaker usw. Dies ist oft ein weit verbreitetes Missverständnis beim Vergleich von Interleaf mit anderen „ähnlichen" Produkten. IslandWrite, WordPerfect, MS-Word und ähnliche werden als Low-End-Anwendungen betrachtet, aber während sie ihre Funktionen verbessern, unterscheidet sich Interleaf durch die Komplexität und Größe der Dokumente, mit denen es umgehen kann, durch sein Integrationsniveau von Text und Grafik sowie durch seine offene Architektur zur Erweiterbarkeit durch Drittanbieter.